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Wer

Arne Marenda – Voc. + Git.
Franz Hoegl – Bass + Voc.
Stephan Wettig – Drums

Wann

1990 – 1991

Wo

Erlangen

The Cockroaches waren eigentlich eine Art  Übergangsprojekt zwischen The Omsk und The Hinks. Es gab auch nur einen Auftritt beim Newcomerfestival in Erlangen/E-Werk… 1991.

The Omsk gabs von Mitte 90-92 dann ohne Arne (mit Schwein am Bass – Jürgen ist dann auch raus…). In der Zeit ist die Omsk-Single “Cramped Man” entstanden.
The Cockroaches waren Arne, der Franz von Franz Flak und Stephan von The Omsk bis daraus dann später The Hinks entstanden sind.

Man hatte keinen eigenen Proberaum und das Ganze wurde auch bald wieder zur Grabe getragen.

Musikalisch anknüpfend an Omsk/Hinks – also Punkrock/Skapunk.

The Cockroaches - Logo
  • Arne: Ich hatte die glückliche Fügung des älteren Bruders, der bereits den ganzen NYC-Underground-Kram wie Iggy Pop, MC5, Velvet Underground, Patti Smith usw. gehört hat und hab´ quasi seit ich denken kann diese Musik aufgesogen. Als er damals dann 1977 mit der ersten The Damned und kurz darauf mit The Clash um die Ecke kam, war´s auch um mich geschehen 🙂

    Es hat zwar dann noch ein bissl gedauert bis ich mich langsam über Haare schneiden, Sicherheitsnadeln anstecken, Ärmel abschneiden usw. zum “Punk” entwickelt habe, aber Anfang der 80er Jahre wars dann doch geschehen 🙂 und ich war für immer versaut.

    Musikalisch meinte ich dann mit ein paar Freunden 1983 eine Band gründen zu müssen, aber mehr als ein paar Saufgelage im Proberaum mit Instrumenten-Halten war nicht drin. 1986 ging es dann ernsthafter zur Sache mit meiner ersten richtigen Band. Das waren dann in Folge:

    The Omsk1986 – 1990
    The Cockroaches1990 – 1991
    The Hinks1992 – 2000
    Droogie Bois1993 – 1995
    Oxymoron1995 – 1998
    Droogiez2008 – 2014
    The Art2015 – heute

    Franz: Erstkontakt: Ich war schon als Kind Who-Fan und bin mal über einen Aufkleber von den Sham 69 gestolpert, da war der Union Jack drauf. Also musste das was wie Ze Huu sein! Platte besorgt, gleich gemocht, keine Ahnung gehabt, dass das Punk Rock war, klang ja irgendwie wie Who “Live At Leeds”.

    Zweitkontakt: Mein allererster Auftritt (mit 14), alle sind geflüchtet, nur so Leute mit komischen Frisuren sind geblieben. Ok. Dann war das eben so ab jetzt.

  • Arne: …gute Frage, in erster Linie war Punk für mich immer auch eine kreative Sache, selbstbestimmt und mit Normen brechend. Du schaust aus wie der letzte Penner hältst aber der Omi trotzdem die Tür auf und so was.

    Klar war da auch Revolution, Provokation und Protest – aber besonders in den 80er- und 90er Jahren   stand natürlich auch der Spass im Vordergrund – das ging bei mir halt immer mit Musik einher. Musik war mein Leben. Musik machen, Musik hören, auf Konzerte gehen usw.
    Das hat sich heute natürlich etwas geändert… ich bin auch immer wieder auf Konzerten unterwegs, das Feeling von ‚früher‘ ist aber nur noch schwer zurückzuholen. Das liegt natürlich auch vielen Faktoren – das würde auch das Interview sprengen. Mein Punksein lebe ich aber definitiv in einem möglichst selbstbestimmten Leben aus.

    Franz: Ich mach´ immer noch Musik wo nur die Leute mit komischen Frisuren bleiben.

  • Arne: Ich bin in Erlangen aufgewachsen und für so eine verschlafene Studentenstadt war damals in den 80er Jahren richtig viel los. Es gab das Wirtschaftswunder als Anlaufstelle No.1, das Transfer für die späten Stunden, das E-Werk, einige Kneipen und einige Absturzkneipen.
    Ab und an ging es in Kitsch nach Fürth, nach Schwabach oder natürlich ins Komm nach Nürnberg.

    Franz: Frühers: E-Werk, Komm, der alte Kunstverein.
    Jetzert: Beim Pechwirt in Artelshofen, Rumpelkammer in Hersbruck.

  • Franz: Wir sind so innndernadsieronooohhl.

Fotos © Arne Marenda.