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Wer

Arne – Git. + Voc.
Moritz – Git. + Voc.
Lars – Bass + Voc.
Tom – Drums

Wann

2008 – 2014

Wo

Nürnberg

Erstmals 1993 als Droogie Bois gegründet und 1995 wieder aufgelöst, reformierten Tom (Schlagzeug), Arne (Gitarre) und Lars (Bass) im Jahre 2008 ihre Nürnberger Punkrock-Combo und hoben die Droogiez aus der Taufe.

In den 13 Jahren „Pause“ waren die Drei keineswegs untätig und tobten sich in verschiedenen Musikgenres aus, sei es im Streetpunk, Oi!, Hardcore, Garagepunk, Ska oder Rock’n’Roll. Arne war Gitarrist und Sänger bei The Omsk und The Hinks und spielte in den 90er Jahren Bass bei Oxymoron. Tom spielt seit einigen Jahren Schlagzeug bei der Hardcore-Band Spite!. Lars war Organist und Sänger bei den Deadbeats und ist seit 2008 Bassist bei Stomper 98.

Was die drei Droogiez vor allem miteinander verbindet ist genau die Ära, welche sie musikalisch am meisten geprägt hat und somit auch den Sound der Droogiez ausmacht: End-70er-Punkrock!
Anfang 2009 veröffentlichten sie ihre Debut-4-Track-CD „Do It Yourself“ auf dem bandeigenen Label Dr. Oogs Records, im Jahre 2010 folgte das erste Full-Length-Album „Glorious Days“ (Vinyl auf Contra Records, CD auf Sunny Bastards).

Nach vielen Shows, u.a. mit internationalen Acts wie Cockney Rejects, Evil Conduct, UK Subs, The Vibrators, Sham 69, The Business, Perkele, The Real McKenzies, Street Dogs, The Boys, und nationalen Acts wie The Ruckers, Stage Bottles und vielen anderen, sowie Auftritten bei Festivals wie Punk & Disorderly, Endless Summer, Total Oi!, The Ride und Pogorausch, veröffentlichten sie 2012 ihren zweiten Longplayer “Struggle For Existence” (Vinyl wieder auf Contra Records, CD in Eigenregie auf Dr. Oogs Records).

Ende 2012 nahmen sie einen vierten Mann mit an Bord – Moritz, Sänger bei den Fat Tonies, sorgte mit einer zweiten Gitarre und seinem Gesang für eine druckvolle und energiegeladene Live-Show.

Moritz und Arne gründeten 2015 gemeinsam The Art.

  • Arne: Ich hatte die glückliche Fügung des älteren Bruders, der bereits den ganzen NYC-Underground-Kram wie Iggy Pop, MC5, Velvet Underground, Patti Smith usw. gehört hat und hab´ quasi seit ich denken kann diese Musik aufgesogen. Als er damals dann 1977 mit der ersten The Damned und kurz darauf mit The Clash um die Ecke kam, war´s auch um mich geschehen 🙂

    Es hat zwar dann noch ein bissl gedauert bis ich mich langsam über Haare schneiden, Sicherheitsnadeln anstecken, Ärmel abschneiden usw. zum “Punk” entwickelt habe, aber Anfang der 80er Jahre wars dann doch geschehen 🙂 und ich war für immer versaut.

    Musikalisch meinte ich dann mit ein paar Freunden 1983 eine Band gründen zu müssen, aber mehr als ein paar Saufgelage im Proberaum mit Instrumenten-Halten war nicht drin. 1986 ging es dann ernsthafter zur Sache mit meiner ersten richtigen Band. Das waren dann in Folge:

    The Omsk1986 – 1990
    The Cockroaches1990 – 1991
    The Hinks1992 – 2000
    Droogie Bois1993 – 1995
    Oxymoron1995 – 1998
    Droogiez2008 – 2014
    The Art2015 – heute
  • Arne: …gute Frage, in erster Linie war Punk für mich immer auch eine kreative Sache, selbstbestimmt und mit Normen brechend. Du schaust aus wie der letzte Penner hältst aber der Omi trotzdem die Tür auf und so was.

    Klar war da auch Revolution, Provokation und Protest – aber besonders in den 80er- und 90er Jahren   stand natürlich auch der Spass im Vordergrund – das ging bei mir halt immer mit Musik einher. Musik war mein Leben. Musik machen, Musik hören, auf Konzerte gehen usw.
    Das hat sich heute natürlich etwas geändert… ich bin auch immer wieder auf Konzerten unterwegs, das Feeling von ‚früher‘ ist aber nur noch schwer zurückzuholen. Das liegt natürlich auch vielen Faktoren – das würde auch das Interview sprengen. Mein Punksein lebe ich aber definitiv in einem möglichst selbstbestimmten Leben aus.

  • Arne: Ich bin in Erlangen aufgewachsen und für so eine verschlafene Studentenstadt war damals in den 80er Jahren richtig viel los. Es gab das Wirtschaftswunder als Anlaufstelle No.1, das Transfer für die späten Stunden, das E-Werk, einige Kneipen und einige Absturzkneipen.
    Ab und an ging es in Kitsch nach Fürth, nach Schwabach oder natürlich ins Komm nach Nürnberg.

  • Arne: Lieblingskatastrophen… oje…1987 hatte ich mir bei einem Adicts-Konzert in Dechsendorf (!) den Arm gebrochen und wir hatten kurz darauf aber einen Support-Gig mit The Omsk für UK Subs….da wurde dann halt mit Gips gespielt 🙂 Was bei Oxymoron mal richtig scheiße war, war der Abbruch einer England-Tour weil Swen unser Sänger leider sehr krank wurde und wir aus Schottland direkt nach Deutschland zurück fahren mussten. Das war schon richtig scheiße.

Fotos © u.a. Arne Marenda.