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Wer

Marc – Git. + Voc.
Lars – Git.
Rio – Bass
Marcus – Drums

plus u.a. Stamo (Git.), Wutschgo (Bass), Lorenz (Bass) und Sebi (Drums)

Wann

1991 – 2001

Wo

Feucht
Altdorf
Nürnberg

Fehlstart waren von 1990 bis 1997: Marc, Lars, Wutschgo und Marcus.

Ab 1997: Marc, Stamo, Rio und Marcus. Unsere Vorstellung von Punk war schon immer: Es muss melodiös und tanzbar sein. Die Texte müssen intelligent sein und nicht nur zum Saufen aufrufen. Punk war für uns eine Lebenseinstellung und nicht nur blanke Verneinung. Der Name Fehlstart basiert übrigens auf einem Hörfehler: die Kölner Band Rausch sang einmal „Feel the stars“, was für unsere Ohren wie „Fehlstart“ klang. Mitte der 90er lernten wir Wolli von Rausch kennen und der klärte uns darüber auf.

Neben den regulären Scheiben erschienen Fehlstart Songs auch auf drei Samplern der “Partisanen”-Reihe, sowie auf dem Sampler “Vorwärts und nicht vergessen”.

Das Fehlstart Lied “Schrei es raus” erschien im Jahr 2008 als ergänzender Beitrag zum dänischen Schulunterricht in einem Medienpaket beim Alinea-Verlag Kopenhagen.

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  • Marc: Die späten 80er und frühen 90er stellten dich ganz klar vor die Wahl: Popper oder Punker – Nazi oder Antifaschist – Rote Schnürsenkel oder weiße – links oder rechts …. eine polarisierende Zeit mit ganz eindeutigen Feindbildern und Lagern. Die Ärzte und die Toten Hosen, Abstürzende Brieftauben und Goldene Zitronen, natürlich Slime, Normahl und als Godfathers dahinter Ton Steine Scherben als Flaggschiffe im deutschsprachigen Punk-Bereich, sowie Helden wie Bad Religion oder später auch NOFX, Offspring, als Vertreter des Punk aus Übersee, hatten einfach die ansprechendste Musik mit den überzeugendsten Textinhalten zu bieten. Die Wiedervereinigung 1989 mit dem darauf einsetzenden wiedererstarkenden Nationalismus (inklusive der faschistischen Brand- und Mordanschläge in z.B. Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen) ließ einem vernünftig denkenden Menschen eigentlich auch gar keine Wahl: Man musste sich links positionieren und gegen diese Nationale Strömung anschreien. Also Punk!

  • Marc: Ich bin nach wie vor als Sänger, Gitarrist und Songwriter für die Nürnberger Ska-Punk-Band Superskank unterwegs, Wutschgo hat sich vom Punk dem Folk/Singer-Songwriter-Dasein verschrieben, Lars studierte Kunst und lebt als Künstler in Berlin, auch Stamo ist nach wie vor Musiker (inzwischen bei Mindshock), Rio ist Mitglied der Nürnberger Rockband My New Zoo.

  • Marc: Inzwischen fast nur noch im privaten Bereich im Kreis der Familie. Und natürlich auf Konzerten der oben genannten Bands Superskank, Mindshock etc…

  • Marc: Mit kaputter Zylinderkopfdichtung im T3 quer durch Deutschland. Jeden Morgen den ADAC rufen, unterwegs auf keinen Fall bremsen oder stehenbleiben, weil sonst der Bus für Stunden nicht mehr ansprang. Sonst gab es erstaunlich wenig Katastrophen. Eher Skurriles, aber danach ist ja nicht gefragt…
    Ach nein, da ist doch noch was: Nach einem Konzert mit der Holländischen Ska-Band Jammatamma auf einem Festival in Süddeutschland, auf dem wir quasi genötigt wurden, holländischen Eigenanbau zu verköstigen, bauten wir im Anschluss mitten in der Nacht einen dicken Autounfall (rote Ampel nicht gesehen und von rechts kam der BMW…) – Totalschaden. Das Handschuhfach voller Gras und mit einem betrunkenen Fahrer. Damals war aber die Polizei glücklicherweise noch nicht so aufgeklärt, so dass nix passiert ist. Unser Fahrer wirkte nüchtern genug und das Gras war auch schnell gerettet.

  • Marc: Gute Frage. Vielleicht, dass man sich kennt, allerdings gilt das vermutlich für alle anderen Punkszenen in Deutschland auch.