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Wer

Matze – Voc.
Jörg – Git.
Unti – Bass
Micha – Drums

Wann

2012 – heute

Wo

Nürnberg

Hier Hardcore, dort Punk, ein bisschen Straße, ein bisschen 80er, auf jeden Fall DIY, ganz viel Kritik und Wut, vor allem auf den Punkt und direkt, so spielen und texten The Forgotten Youth aus Nürnberg seit ihrer Gründung im Jahr 2012 auf Platte und mit Vorliebe live.

Sie schaffen es dabei bis heute nicht wirklich, Songs mit einer Länge von mehr als zwei Minuten zu schreiben, nachzuhören auf dem 2013er 5-Song-Demo und dem 2015er Debut-Album (jeweils selbst produziert und physikalisch sowie kreativ-gemeinschaftlich online veröffentlicht).

Die musikalische Vergangenheit von Matze (V), Jörg (G), Micha (D) und Unti (B) schließt Bands wie Freibeuter AG, Morbus Vita, Anything But Yours und I/O ein.

Forgotten Youth Schablone
  • Jörg: Naja… Herzogenaurach…? Faschokaff!

    Matze: Die ersten Kontakte waren mit der Reich und Sexy CD der Toten Hosen. Da war ich glaub´ ich 8. Richtig los ging es dann wahrscheinlich mit 14 Jahren mit Skatepunk.

    Micha: Meine Eltern hatten schon alternative Musik gehört, mich hat dann mit 11, 12 Jahren voll die neue Neue Deutsche Welle erwischt, und ich habe recht schnell geschnallt, dass es außer der kommerziellen Schiene noch andere, viel interessantere Wurzeln dafür gab. Und dann sind die Soundtracks zum Untergang, die ich von einem Punk aus meiner Klasse bekommen habe, auf sehr fruchtbaren Boden gefallen.

    Unti: Ich glaube ich war so 10 oder 11 da habe ich im CD-Regal meines Vaters Planet Punk von den Ärzten entdeckt und es war geil. Nach und nach hab´ ich mir immer mehr Musik, die bums hatte (anders als der Schrott der damals so in den Charts war) besorgt und entdeckte dann Deutschpunk für mich. Naja so gings los.

  • Jörg: Ich sehe tote Menschen…

    Matze: Ich mach mir keine Gedanken darüber, ob ich den Punk lebe oder nicht. Die Facetten des Punks sind da meiner Meinung nach doch zu vielfältig. Selbstmachen statt jammern, Offenheit und Toleranz, Spaß und Verrücktheit sowie Systemkritik und politisches Engagement ziehen sich aber wie eine roter Faden seit über 15 Jahren durch mein Leben.

    Micha: Indem ich mich nicht um Konventionen schere, auch nicht um die des Punk, in dem ja auch vieles ganz schön konformistisch, trendhörig und engstirnig sein kann, wie bei allem eben.

    Unti: Puh, keine Ahnung. Ich denke jeder hat seine eigene Sichtweise darauf was „Punk“ ist und was man daraus macht. Für mich persönlich spielen einfach Sachen wie Toleranz, Respekt, Antifaschismus und Musik eine große Rolle im Alltag und das man sich eben nicht einfach alles bieten lässt. Lieber selber machen als darauf zu warten, dass jemand anders es macht.

  • Jörg: Kommt ganz aufs Wochenende an…

    Matze: Zuhause, in Gostenhof sowie an alternativen Veranstaltungsorten (KV, P31). Wenn es mir zeitlich möglich ist, dann fahr´ ich auch gern in andere Städte.

    Micha: Ganz früher im JUZ Marktredwitz, auch im JUZ Weiden. Danach und bis jetzt in allen möglichen Nürnberger, Erlanger und Fürther Spelunken und Konzertschuppen, am häufigsten im Bela, Vertigo und KV. Und ich komme auch zuhause ganz gut klar.

    Unti: Mittlerweile überwiegend in Nürnberg, aber auch hier und da auf Festivals und Konzerten.

  • Jörg: Jörg.

    Matze: Fällt mir nix ein. Vielleicht liegt‘s am Gerstensaft.

    Micha: Auf einer Heimfahrt von Mainz Super zu tanken. Womit mein Auto eigentlich fährt, will ich jetzt nicht verraten…

    Unti: Katastrophen hatte ich noch keine, nur witzige Abende.

  • Jörg: Nur der Kübel, sonst nix…

    Matze: Schwer zu sagen. Die Menschen sind so vielfältig und eine Typisierung aufgrund einer regionalen willkürlichen Abgrenzung eines Gebiets scheint mir nicht zielführend. Ich wüsste nicht mal, was typisch für die Punks in meinem Freundeskreis ist. Jeder ist anders. Ist auch gut so.

    Micha: Ich kann da auch nichts Typisches erkennen, weder im Guten, noch im Schlechten. Gerade bei Punks sollte so was doch keine Rolle spielen, egal ob aus Franken, dem Sauerland, Flandern oder Südtirol. Klar, in Brasilien oder Indonesien ticken auch Punks ganz anders, weil es da eben komplett andere Umstände gibt.

    Unti: Kann ich nicht sagen ob es hier etwas Typisches gibt im Vergleich zu anderen Städten. Wichtiger als das “Wo” ist wohl eher mit wem man etwas macht.

Forgotten Youth - Band - Skullz