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Wer

Chrissi Jany – Voc. + Git.
(2003-2010)
Tim Herwagen – Bass + Voc.
(2005-2010)
Stephan Wettig – Drums + Voc.
(2003-2007)

Und: Timo Neumann – Drums (2007-2010), Harry Greul – Bass (2004-2005), Marco – Bass (2003-2004)

Wann

2003 – 2010

Wo

Erlangen

Shark Soup haben mit Keller-Konzerten in Erlangen angefangen. Im Sommer 2003 haben sie die niederländischen Hard-Rocking-Maniacs Peter Pan Speedrock supported. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Neo-Rockabilly und Punk Rock, begannen sie die Massen zu erobern.

Im Herbst 2003 veröffentlichten sie ihr gleichnamiges 7-Track-Minialbum. Manche beschrieben ihren Sound als “Stray Cats treffen auf The Clash”. Andere sahen darin eher die Wiedergeburt von Reverend Horton Heat. Tatsächlich sind Shark Soup von diesen und vielen anderen Bands inspiriert worden, haben aber ihre ganz eigene Mixtur daraus gebraut. Das Mini-Album erhielt brillante Kritiken aus ganz Europa und bekam sogar die Auszeichnung “Demo des Monats” (Vision Magazin, Juni 2004). Das sprach sich schnell herum und so tauchten sie auf immer mehr lokalen Festivals und wilden Schnaps-Partys auf und eröffneten dabei unter anderem für One Man Army, Kings Of Nuthin, Mad Sin, Voice Of A Generation, Peter And The Test Tube Babies uvm.

Im Sommer 2004 kamen sie bei Muttis Booking Agentur aus Berlin unter Vertrag. Das verschaffte ihnen viele großartige Slots, wie z.B. die “Muttis Little Monsters European Tour” mit u.a. den Briefs, Turbo ACs und den Real McKenzies. Die Tour führte sie auch auf das englische “Wasted Festival” und gab ihnen die Gelegenheit sich einem breiteren Publikum zu präsentieren. Zu dieser Zeit landeten sie bei Knock Out Records und veröffentlichten dort ihr erstes Vinyl.

Motiviert durch den Erfolg der Europa-Tour, sperrte sich die Band im Übungsraum für Proben und Songwriting zu ihrer geplanten LP ein, und unterbrach ihre Arbeit nur für 20 Termine in ganz Europa als Support für die Nekromantix. Nacht für Nacht gewannen sie dadurch neue Freunde.

Nach der Tour gingen sie ins Studio und spielten das Demo zur Full-Length-LP “Fatlip Showbox” ein. Anfang 2005 begannen Gespäche mit BYO Records, Los Angeles. Kurz darauf wurde die Scheibe veröffentlicht.

2008 erschien die Platte “Underworld” und 2010 lösten sich Shark Soup auf.

Chrissi ging als Tätowierer nach Berlin hat dort 2015 die Band Ghostmaker gegründet. Tim formierte 2010 die Dead City Rockets in Erlangen.

Markierte Fotos © Stageload.de

  • Chrissi: Ich habe 1988 auf Radio Z “Window Shop For Love” von Wipers gehört. Das war meine Initialzündung. Keine Ahnung wie es bei den anderen war.

  • Chrissi: Ich mache immer noch genau das was ich will und verdiene damit meinen Lebensunterhalt. PUNK hat mich dorthin gebracht.

  • Chrissi: Ich bin meistens mit meiner Band im Proberaum. Dort gibt’s so gut wie alles. Wochenende ist in Berlin leider Touristenhölle.

  • Chrissi: Vom leeren Tank auf der Autobahn, geplatztem Motorblock, in die Hose pinkeln, da man den Ausgang nicht findet, Instrumentenverlust oder Zerstörung dieser bei Flügen, Einreiseverbot in die USA, Gasalarm nach einer heftigen Party in einer Unterkunft in Sheffield, bis hin zu ausgiebigen Polizeikontrollen war alles dabei.

  • Chrissi: Viel trinken – danach viel streiten – alle hatten schonmal die gleiche Freundin – grillen vorm Proberaum – Grill auspinkeln.

Samplerbeiträge