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Wer

Ralf – Git. + Voc.
Kid G. – Git. + Voc.
Joe – Bass
Wonder Wanda – Drums

Diverse humanoide Schlagzeuger waren im Laufe der Jahre auch: Wolf, Matze, Manni, Christoph etc.

Wann

1989 – 1993

Wo

Fürth
Feucht

Ende der 80-er lag Punk ziemlich am Boden. Noise-Bands wie Sonic Youth und Big Black dominierten die Szene. Auch thematisch hatte man alles so ziemlich durch.

Große Langeweile

Die Vorgängerbands Thumper und Le Volksbüro waren Geschichte und die Langeweile groß. Irgendwann holten mich Kid G. und Joe zum Krach machen dazu und es lief eigentlich ganz gut, da wir so ziemlich die gleichen Vorstellungen hatten. Eine wesentliche Gemeinsamkeit war definitiv auch unser damaliger Weltfrust, der aus unseren seinerzeit hochprekären Lebensumständen entstanden war. Eine gute Basis also für wüste Musik ohne übertriebenen Optimismus.

Brachialer Sound

Manche Shows spielten wir komplett ohne Licht – nur mit Kerzen, was auch oft zu allerhand aberwitzigen Stolpereinlagen und Verletzungen führte. So gestählt wurde unser Sound mit der Zeit immer brachialer und ich wusste irgendwann einfach nicht mehr, was denn jetzt noch kommen soll. Nach unserer Seattle-Show war dann irgendwie die Luft raus.
Keine Ahnung, warum es nie mit Schlagzeugern bei uns geklappt hat. Wir wollten immer nur einen simplen, geraden Beat und alle Menschen, die es versuchten, wollten sich irgendwie mit ihrer ausgefeilten Spieltechnik profilieren. Daher nutzten wir fast auschliesslich Drum-Computer. Das gab uns ein Stück musikalischer Freiheit und minimierte den Aufwand bei Live-Auftritten.

Kid G. zog vor langer Zeit nach Hamburg und arbeitet dort als Texter, Joe spielte bei den Penetraitors und den Pisstons Bass und ich gründete Ende ohne Aus.


P.S.: Wir haben nichts mit der gleichnamigen Rockband aus L.A. zu tun, die man vermutlich leichter als uns im Netz findet 😉

  • Ralf: Über mein Interesse an Dadaismus kam ich Ende der 70-er mit zwölf Jahren natürlich auch an Punk und fing an, mir Platten zu kaufen. Zuerst noch Blondie und Ramones, dann Sachen wie 999 und später dann immer härteres Zeug wie Dead Kennedys, Black Flag usw.

    Ende 1981 traute ich mich dann auch endlich in die real-existierende Szene.

  • Ralf: Da der Punk-Virus ja in der Regel eine unumkehrbare Infektion auslöst, gehe ich immer noch auf Konzerte und freue mir ein Loch in den Bauch, wenn´s auf der Bühne so richtig scheppert.

  • Ralf: Wenn ich nicht gerade Buttons auf Festivals verkaufe, gehe ich gerne zu Shows im KV, K4, Kunstkeller etc.

  • Ralf: Entweder als wir an einem glühend heissen Sommertag irgendwo in den Wäldern vor Köln mit einer Plastikflasche nach Kühlflüssigkeit für den völlig heissgelaufenen Motor gesucht haben oder die Show in Augsburg mit den Legendary Pink Dots. Die kamen einfach nicht und wir hatten während des Wartens natürlich keine andere Beschäftigung als hemmungsloses Trinken. Als sie dann gegen 23:00 Uhr aufkreuzten, gingen sie direkt vom Soundcheck in ihre Show über und wir – als eigentliche Vorband – spielten dann gegen 2:00 Uhr morgens in komatösem Zustand. Ich gäbe wirklich was für ein Video oder wenigstens ein paar Fotos von dem Konzert, da meine Erinnerung daran sehr – ähh – “lückenhaft” ist…

  • Ralf: Jeder kennt sich und kocht doch sein eigenes Süppchen.