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Wer

Blake – Git.+Voc.
Joe – Bass
Ralf – Drums + Voc.

Später kam Frank als Lead-Sänger dazu.

Wann

1985 – 1988

Wo

Nürnberg
Feucht
Stuttgart

Gemessen an unserem Ziel, noch schlechter zu sein als Flipper (nicht zu verwechseln mit den Flippers!) waren Thumper wirklich ziemlich mies. Das lag nicht etwa daran, dass wir schlechte Musiker waren. Tatsächlich ist unser Drummer Ralf einer der besten Musiker, die ich kenne. Wahrscheinlich lag es daran, dass Blake in Stuttgart stationiert war und wir deshalb so wenig proben konnten. Das und unsere Liebe zu deutschem Bier, endete in einer ausserordentlich undisziplinierten Band, die nie einen Scheiss darauf gegeben hat, was andere Leute über sie dachten oder sagten.

Nach gut einem Jahr proben und auftreten (u.a. mit Der Durstige Mann) löste sich Thumper für einige Monate auf. In Frank Copeland – einem stationierten Kumpel – fanden wir einen neuen Sänger. Frank wurde später in Süddeutschland bekannt als Sänger der ersten und einzigen GI-Punk Band None Of Your Business. Aber auch diese Thumper-Konstellation dauerte nur kurz an, da Blake sechs Monate später wieder zurück in die Staaten musste.

Heute lebt Frank mit seiner Familie als Zivilist in Kentucky. Ralf und ich (Joe) gründeten danach Something To Burn. Wir sind beide noch aktiv bei Doc Wör Mirran und ich mache natürlich auch immer noch Empty Records. Blake übernahm für eine ganze Zeit lang das Empty-US-Büro von  unserem Kumpel Volker.

  • Joe: Ich kam durch Blake zum Punk, nachdem wir beide nach der Frankfurt-American-HighSchool nach San Francisco gezogen waren. Dort sind wir haufenweise auf Konzerte gegangen, u.a. so coole Sachen wie Dead Kennedys, Flipper, Crucifix, MDC usw.

  • Joe: Keine Ahnung. Obwohl ich immer noch gerne meine Docs und meine Lederjacke trage, war ich rein äußerlich nie wirklich Punk. Für mich ist Punk eher so eine Geisteshaltung. Mein Denken wurde ziemlich direkt von den Bands beeinflusst, die mir damals gefallen haben (und immer noch gefallen!).

  • Joe: Ich gehe nicht mehr viel weg, Lieber arbeite ich an meiner Musik, Büchern und der Malerei wenn ich nicht gerade als Englisch-Lehrer arbeite.

  • Joe: Ich bin mir nicht sicher, aber für viele war bestimmt die Tonqualität unserer ersten Single die größte Katastrophe.

  • Joe: Da ich nicht von hier stamme, kann ich Dir das wirklich nicht beantworten.

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