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Wer

Mani – Git. + Drums + Keys + Voc.
Spinne – Git. + Drums + Voc.
Fotes – Voc. (1987-1992)
Beate – Voc. (1992-2015)

Und kurzzeitig: Ralf (Drums)

Wann

1985 – 2015

Wo

Nürnberg, Fürth, Altdorf

Zur Bandgründung 1985 bestand die Weisse Rose nur aus zwei Mitgliedern (Manni und Spinne). Zwei Jahre später kam Fotes (Fly Away-Fanzine) dazu. Zu dritt liess es sich einfach und gut spielen. Ein Bass war nie nötig: Manni hatte auf seiner Gitarre als oberste Seite immer eine Bass-Seite aufgezogen. Das funktionierte erstaunlich gut. Schlagzeug und Gitarre wechselten sie einfach ab.

Weil sie im Kunstverein ihre Instrumente zum Üben immer erst auf- und abbauen mussten, wechselten sie später ins Feuchter JuZ.

Die Musik war sehr experimentierfreudig und irgendwo zwischen Punk, Hardcore, Reggae, Blues und Psychedelic. Später kamen noch durchaus dadaistisch-kabarettistische Züge hinzu.

Sie spielten u.a. mit den dänischen Leben und leben lassen und den Upright Citizens. Natürlich auch mit vielen lokalen Bands wie Zapata, C.O.D., Something To Burn, Thumper oder None Of Your Business.

Fotes stieg nach der Veröffentlichung der LP “Leben” aus und wurde durch Beate ersetzt. Manni machte für eine Ausgabe das Arch Noah-Fanzine und schrieb beim Contra Rem Publicam mit. Musikalisch hatte er parallel noch das Soloprojekt Rabe Abraxas laufen. Er spielt bis heute noch mit Beate unter dem Namen Vulkantaucher zusammen und hat 2018 ein neues Soloprojekt namens Manische Sagen gestartet.

  • Manni: Durch das Andersseinwollen. Durch die Faszination am Selbermachen, am Kaputten, am Rumschmieren, am Dagegensein.
    Durch die geradlinige, aggressive, energievolle Musik. Über die neue deutsche Welle. Über den Freundeskreis. Wir Feuchter sind fast alle gleichzeitig in die Sache eingestiegen. Einer hat den anderen mitgezogen. Es war eine sehr prägende, eindrucksvolle Zeit.

  • Manni: Ich habe mir seit einigen Jahren den Wunsch erfüllt “Straight Edge” zu sein. Ich fand es schon immer sehr reizvoll,daß es in der Punkbewegung so einen kleinen gegensätzlichen Pol gibt, der mir sehr entspricht. Ein Gegenpol zu dem Klischee Drogen, Alkohol, Zigaretten, abgefuckt sein…
    Ansonsten bin ich heutzutage immer noch ein beständiger Verweigerer von Dingen, die mir vorgesetzt werden. Wie zum Beispiel Auto, Plastikmüll, Handy, Fliegen, Konsumrausch, Tierische Nahrungsmittel, Alkohol (s.o.).
    Keine Ahnung ob das Punk ist, “Öko” wäre wohl passender. Ich bin vielseitiger geworden. Musikalisch, wie auch sonst.
    Irgendwann hatte ich keine Lust mehr äußerlich auffällig zu sein, was früher einen großen Anteil am Punklebensgefühl für mich ausgemacht hat.
    Der Musik fühle ich mich immer noch verbunden und Bands wie Raw Power (Lieblingslied: “State Opression”), Indigesti, MDC etc. entsprechen sehr meinem Energielevel.

  • Manni: Beim Improtheater. Mit dem Mountainbike irgendwo in der Hersbrucker Schweiz. Bei meiner Freundin in Fürth. Beim Yoga.
    Beim “Zero Hero” in Nbg. Gostenhof einkaufen. Beim Musik machen mit Vulkantaucher. Bei der ganzen bunten Vielfalt, was das Kulturgeschehen hier in der Region hergibt. Elektronische Musik machen mit meiner Freundin (noch ganz frisch).
    Und auch noch ganz frisch ein Solomusikprojekt (wieder mehr Punk/HC) namens Manische Sagen. Was unter anderem durch Ralfs Frankenpunk-Seiten inspiriert wurde und den Geist aus früheren Zeiten zu mir herrübergeweht hat. Mit so einer schönen Mischung aus Verwurzelung und dem Jetzt.

  • Manni: Keine Ahnung.Lief eigentlich alles glatt.

  • Manni: Weiß ich leider auch nicht. Ich habe wenig Vergleichsmöglichkeiten.

Fotos © u.a. Robert Neumann.